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Fossile Energie in Vietnam durch Windkraft ersetzen


Vietnam, Gai Lai
ClimatePartner ID: 7025
Lenovo data center portfolioEinblicke ins Projekt

Vietnam deckt seinen Strombedarf noch immer zu einem großen Teil aus fossilen Quellen. Kohle war zuletzt im Jahr 2025 für rund 50 Prozent der Stromerzeugung verantwortlich, was das nationale Netz zu einem der emissionsintensivsten der Region macht.

Das Windkraftprojekt in der Provinz Gia Lai im zentralen Hochland Vietnams setzt hier an. Zwölf Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 50 MW erzeugen Strom aus Windenergie und speisen ihn in das nationale Stromnetz ein. Damit ersetzen sie Strom, der sonst aus kohle- oder gasbefeuerten Kraftwerken stammen würde. Die geschätzten jährlichen Emissionsreduktionen liegen bei 135.301 Tonnen CO2. Im zweiten Monitoringzeitraum (2023–2025) wurden 335.240 Tonnen CO2 eingespart und 407.371 MWh erneuerbarer Strom ins Netz eingespeist.

Das Projekt beschäftigt im Mai 2025 32 Mitarbeitende mit fairen Löhnen, gleichen Chancen für Frauen und Männer sowie Zugang zu beruflicher Weiterbildung. Im zweiten Monitoringzeitraum (2023–2025) wurden 65 Personen in technischen Bereichen wie Anlagenbetrieb und Arbeitssicherheit geschult. Zusätzlich verbessert das Projekt die Straßeninfrastruktur und die Qualität der Stromversorgung in der ländlich geprägten Region, von der auch die umliegenden Gemeinden profitieren.

This project is verified

International certification standard

The project is certified under the Gold Standard. It sets the baseline for additionality, permanence, and independent third-party verification.

Project integrity review

In alignment with Lenovo, ClimatePartner’s experts conduct a thorough assessment covering the project developer, contractual partners, and publicly available performance data. Projects that do not pass the review are not selected.

Permanent retirement

Once a carbon credit is used, it’s permanently retired from the registry. It cannot be resold or reused.

Independent validation

TÜV Austria verifies, confirming that the process from emissions calculation to credit retirement meets established quality requirements.

Das Projekt hat zum Ziel, einen Beitrag zu diesen Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) zu leisten.

Hochwertige Bildung
Bezahlbare und Saubere Energie
Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Maßnahmen zum Klimaschutz
Das Projekt hat zum Ziel, einen Beitrag zu diesen Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) zu leisten.
Projektfakten

Klimaschutzprojekte lassen sich in drei Gruppen einteilen: CO2-Reduktion, CO2-Bindung und CO2-Vermeidung. Projekte zur CO2-Reduktion verringern die Menge an Treibhausgasemissionen, die durch eine bestimmte Aktivität entstehen. Ein Beispiel hierfür sind effiziente Kochöfen-Projekte. Projekte zur CO2-Bindung entfernen Emissionen aus der Atmosphäre, indem sie diese in Kohlenstoffsenken binden. Ein Beispiel hierfür sind Aufforstungsprojekte. Projekte zur CO2-Vermeidung verhindern, dass Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre gelangen, zum Beispiel durch den Schutz der Wälder vor Abholzung (REDD+ Projekte).

Grundlage aller Klimaschutzprojekte sind internationale Standards. Diese Standards legen Regeln und Anforderungen fest, die alle Klimaschutzprojekte erfüllen müssen, um die Reduktion von CO2-Emissionen nachzuweisen und selbige anerkannt zu bekommen.

Klimaschutzprojekte reduzieren oder vermeiden nachweislich Treibhausgasemissionen. Das gelingt mit verschiedenen Technologien: Sie reichen von naturbasierten Lösungen über Social-Impact-Projekte bis hin zu erneuerbaren Energien.

Klimaschutzprojekte durchlaufen eine Validierung und Überprüfung durch Dritte. Die Verifizierung erfolgt regelmäßig nach jeder Monitoringperiode. Eine Validierungs- und Verifizierungsstelle beurteilt, ob die im Monitoring-Bericht angegebenen Werte und Projektaktivitäten korrekt sind und verifiziert diese. Wie auch bei der Validierung sind Besuche im Projektgebiet oft Teil der Verifizierung.

Klimaschutzprojekte durchlaufen eine Validierung und Verifizierung durch unabhängige Dritte. Die Validierung erfolgt zu einem frühen Zeitpunkt im Projektlebenszyklus und stellt sicher, dass der Projektentwurf mit den aktuellen Verfahren und Anforderungen übereinstimmt. Zur Validierung gehören oft auch Projektbesuche mit Interviews und Analysen vor Ort. Auditoren sind akkreditierte, neutrale Prüfer, die vom Register als Validierungs- und Verifizierungsstelle zugelassen sein müssen.

Diese Zahl zeigt die voraussichtlichen jährlichen Emissionsreduktionen, die vor Projektbeginn berechnet wurden. Die tatsächliche Zahl der eingesparten Emissionen in den einzelnen Monitoringperioden kann davon abweichen. Zum Hintergrund: Um ein Klimaschutzprojekt zu registrieren, muss der Projektbetreiber die Berechnung der voraussichtlichen Emissionsreduktionen nach der Ex-ante-Methode in einem Projektplanungsdokument (PDD) vorlegen, das einem Geschäftsplan ähnelt. Diese Berechnung wird von einem unabhängigen Auditor validiert. Die im PDD ermittelten Werte werden während regelmäßiger Monitoringperioden auf der Grundlage der tatsächlichen Projektentwicklungen neu berechnet, in einem Monitoringbericht dokumentiert und am Ende des Monitoringzeitraums erneut von unabhängigen Prüfern verifiziert. So wird ein solides Verfahren gewährleistet. Die unabhängige Verifizierung bietet somit eine Ex-post-Überprüfung der tatsächlichen Emissionsreduktionen. Die verifizierten Emissionsreduktionen werden erst dann ausgegeben, wenn die Einsparungen tatsächlich erzielt worden sind.
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