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Sauberes Trinkwasser für Menschen in Uganda


Uganda, Westregion
ClimatePartner ID: 1453
Sauberes TrinkwasserEinblicke ins Projekt

Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung in Uganda hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 2020 mussten mehr als 17 Millionen Menschen ihren täglichen Bedarf mit ungefiltertem Wasser decken, das – meist über offenem Feuer – abgekocht werden muss, um Krankheiten zu vermeiden. Die Alternative ist häufig ein Fußmarsch von mehr als 30 Minuten zur nächsten sicheren Wasserstelle.

Dieses Trinkwasserprojekt wirkt dem Problem entgegen, indem Wasserfilter an Haushalte und Institutionen in West-Uganda verteilt werden. Diese bestehen beispielsweise aus Keramik und filtern das Wasser durch mikroskopisch kleine Löcher, sodass nur sauberes Wasser durchgelassen wird, während Keime und Verunreinigungen zurückbleiben.

Dies ermöglicht Menschen in Uganda Zugang zu sauberem Wasser und reduziert das Risiko von Magen-Darm-Erkrankungen. Da das Wasser nicht mehr über offenem Feuer abgekocht werden muss, werden CO2-Emissionen eingespart.

Projektstandard
Das Projekt trägt zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bei
"Der Purifaaya [Wasserfilter] hat bei mir Wunder bewirkt. Das Wasser ist sehr gut mit einem guten Geruch."
Rose KaikaraNutzerin eines Wasserfilters
"Wir nutzen unser Wissen und unsere Erfahrung, um umfassende Lösungen für Umweltprobleme zu bieten."
TASCProject Developer
"Viele Menschen in Uganda beziehen ihr Trinkwasser aus Flüssen, Seen oder Teichen. Das verursacht viele Krankheiten wie Cholera oder Durchfall. Diese Lebensbedingungen können wir uns gar nicht vorstellen. Mit den Wasserfiltern bietet das Projekt eine kostenfreie Alternative, die das Leben der Menschen nachhaltig verändert."
Sascha LafeldChief Carbon Officer & Member of the Executive Committee
Wie funktioniert Klimaschutz mit Trinkwasser?

Laut UNICEF haben 2,2 Milliarden Menschen weltweit keinen verlässlichen Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser. Das sind 26% der Weltbevölkerung. Vor allem Frauen und Mädchen müssen oft weite Strecken zurücklegen, um zur nächsten Wasserstelle zu kommen. Damit das Wasser bedenkenlos verwendet werden kann, wird es auf offenen Feuern mit Holz abgekocht. Dabei entstehen CO2-Emissionen und gesundheitsschädlicher Rauch. Für das Feuer wird Brennholz gesammelt, was zur Entwaldung beiträgt.  

Klimaschutzprojekte für sauberes Trinkwasser sorgen für praktikable Lösungen. Wasser wird chemisch (mit Wasserreinigern, z.B. mit Chlor) oder mechanisch (mit Wasserfiltern) aufbereitet oder Grundwasser aus Brunnen erschlossen. Nur intakte Brunnen liefern sauberes Trinkwasser. Dafür müssen Brunnen repariert, gewartet oder neu installiert werden. Selbst abgelegene Dörfer erhalten damit Zugang zu sauberem Trinkwasser.  

Die Klimaschutzprojekte sparen CO2-Emissionen ein, da kein Wasser mehr abgekocht werden muss und Abholzung reduziert wird. Die Trinkwasser-Projekte im ClimatePartner-Portfolio sind bei internationalen Standards registriert. 

Das Projekt hat zum Ziel, einen Beitrag zu diesen Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) zu leisten.

Projektfakten

Klimaschutzprojekte lassen sich in drei Gruppen einteilen: CO2-Reduktion, CO2-Bindung und CO2-Vermeidung. Projekte zur CO2-Reduktion verringern die Menge an Treibhausgasemissionen, die durch eine bestimmte Aktivität entstehen. Ein Beispiel hierfür sind effiziente Kochöfen-Projekte. Projekte zur CO2-Bindung entfernen Emissionen aus der Atmosphäre, indem sie diese in Kohlenstoffsenken binden. Ein Beispiel hierfür sind Aufforstungsprojekte. Projekte zur CO2-Vermeidung verhindern, dass Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre gelangen, zum Beispiel durch den Schutz der Wälder vor Abholzung (REDD+ Projekte).

Grundlage aller Klimaschutzprojekte sind internationale Standards. Diese Standards legen Regeln und Anforderungen fest, die alle Klimaschutzprojekte erfüllen müssen, um die Reduktion von CO2-Emissionen nachzuweisen und selbige anerkannt zu bekommen.

Klimaschutzprojekte reduzieren oder vermeiden nachweislich Treibhausgasemissionen. Das gelingt mit verschiedenen Technologien: Sie reichen von naturbasierten Lösungen über Social-Impact-Projekte bis hin zu erneuerbaren Energien.
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