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Aufforstung für bessere Lebensbedingungen in Uganda


China, Indien + Uganda, Kikonda
ClimatePartner ID: 1020
AufforstungEinblicke ins Projekt

In dem über 10.000 Hektar weiten Projektgebiet in Uganda wird eine Fläche aufgeforstet, die zuvor unkontrolliert abgeholzt wurde. Hierbei kommen insbesondere karibische Kiefer und einheimische Spezies zum Einsatz. Die Flächen dienen langfristig der Erhaltung und Wiederherstellung der Arten- und Habitatvielfalt. Das Gold Standard Projekt unterstützt zudem die Bevölkerung der umliegenden Siedlungen mit Hilfe eines Ausbildungsprogramms, das Wissen im eigenständigen Pflanzen von Bäumen und deren Pflege vermittelt.

Derzeit wird das Projekt in Kikonda mit den folgenden Klimaschutzprojekten kombiniert, die nach dem Clean Development Mechanism (mit CERs) zertifiziert sind: Biomasse, Heilongjiang, China (#1411), Windkraft, Karnataka, Indien (#1394) und Windkraft, Tirupur, Indien (#1493). Diese hochwertige Projektkombination ermöglicht die Vorfinanzierung des Projektes in Uganda mit geplanten Emissionsreduktionen (PERs) unter den Bedingungen von ICROA.

Wie funktioniert Klimaschutz mit (Wieder-)Aufforstung und Rekultivierung?

Wälder bilden unsere Lebensgrundlage und zählen zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern des Planeten. Sie bieten nicht nur Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern filtern auch die Luft, stabilisieren und schützen unsere Böden, speichern Wasser und tragen zum Gleichgewicht des Klimas bei. Doch die globalen Waldflächen sind in den letzten Jahrzehnten aufgrund von zunehmender Besiedelung, landwirtschaftlicher Nutzung, illegaler Abholzung und Rohstoffabbau stark zurückgegangen. Aufforstung, Wiederaufforstung und Rekultivierung erhöhen die Kohlenstoff-Speicherfähigkeit eines Ökosystems sowohl in der Biomasse des Waldes als auch im Boden erheblich. Die Speicherfähigkeit schwankt je nach Baumart, Alter und Standort. Experten unterscheiden zwischen folgenden Maßnahmen:

Bei der Aufforstung werden nicht bewaldete Gebiete in Waldflächen umgewandelt. Die Wiederaufforstung stellt Waldflächen wieder her, die geschädigt oder in der Vergangenheit abgeholzt worden sind. Bei der Rekultivierung wird die Vegetationsdichte erhöht. Das kann mithilfe von Bäumen, Sträuchern aber auch mithilfe anderer Pflanzen geschehen.

Das Projekt hat zum Ziel, einen Beitrag zu diesen Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) zu leisten.

Nachhaltige/r Konsum und Produktion
Maßnahmen zum Klimaschutz
Leben an Land
Das Projekt hat zum Ziel, einen Beitrag zu diesen Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) zu leisten.
Projektfakten

Klimaschutzprojekte lassen sich in drei Gruppen einteilen: CO2-Reduktion, CO2-Bindung und CO2-Vermeidung. Projekte zur CO2-Reduktion verringern die Menge an Treibhausgasemissionen, die durch eine bestimmte Aktivität entstehen. Ein Beispiel hierfür sind effiziente Kochöfen-Projekte. Projekte zur CO2-Bindung entfernen Emissionen aus der Atmosphäre, indem sie diese in Kohlenstoffsenken binden. Ein Beispiel hierfür sind Aufforstungsprojekte. Projekte zur CO2-Vermeidung verhindern, dass Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre gelangen, zum Beispiel durch den Schutz der Wälder vor Abholzung (REDD+ Projekte).

Klimaschutzprojekte reduzieren oder vermeiden nachweislich Treibhausgasemissionen. Das gelingt mit verschiedenen Technologien: Sie reichen von naturbasierten Lösungen über Social-Impact-Projekte bis hin zu erneuerbaren Energien.

Was ist ein Kombiprojekt?

Mit Kombiprojekten verbindet ClimatePartner internationale, zertifizierte Klimaschutzprojekte mit einem zusätzlichen Engagement für Naturschutzprojekte.

Zertifiziertes Klimaschutzprojekt
Naturschutzprojekt
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