Wiederaufforstung von Bambus verbessert Lebensbedingungen in Ghana
Durch Wiederaufforstung werden im North Bandai Forest Reserve in Ashanti, Ghana, 700 Hektar degradiertes Land rehabilitiert, das früher Primärwald war. Dazu wird im Rahmen des Projekts nicht-invasiver Bambus gepflanzt, um die verbleibenden einheimischen Bäume und die Vegetation miteinander zu verbinden und einen CO2-Speicher zu schaffen, der die biologische Vielfalt und die Gesundheit des Ökosystems fördert. Die Setzlinge werden zusammen mit lokalen Baumschulen gezüchtet, während die Landwirte invasive Gräser und Vegetation entfernen, um den Boden vorzubereiten.
Das Projekt unterstützt zudem die Gemeinden: Schulungen von Menschen vor Ort zum Thema regnerative Landwirtschaft verbessern die Ernähungssicherheit und in Dörfern mit wenig Vegetation werden Bäume als Nahrungs- und Schattenspender gepflanzt. Auch die Infrastruktur wird durch die Renovierung von örtlichen Schulen, den Bau eines Ausbildungszentrums und von Sanitärgebäuden verbessert.

Wälder bilden unsere Lebensgrundlage und zählen zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern des Planeten. Sie bieten nicht nur Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern filtern auch die Luft, stabilisieren und schützen unsere Böden, speichern Wasser und tragen zum Gleichgewicht des Klimas bei. Doch die globalen Waldflächen sind in den letzten Jahrzehnten aufgrund von zunehmender Besiedelung, landwirtschaftlicher Nutzung, illegaler Abholzung und Rohstoffabbau stark zurückgegangen. Aufforstung, Wiederaufforstung und Rekultivierung erhöhen die Kohlenstoff-Speicherfähigkeit eines Ökosystems sowohl in der Biomasse des Waldes als auch im Boden erheblich. Die Speicherfähigkeit schwankt je nach Baumart, Alter und Standort. Experten unterscheiden zwischen folgenden Maßnahmen:
Bei der Aufforstung werden nicht bewaldete Gebiete in Waldflächen umgewandelt. Die Wiederaufforstung stellt Waldflächen wieder her, die geschädigt oder in der Vergangenheit abgeholzt worden sind. Bei der Rekultivierung wird die Vegetationsdichte erhöht. Das kann mithilfe von Bäumen, Sträuchern aber auch mithilfe anderer Pflanzen geschehen.
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