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Klimaschutz durch Aufforstung und regionales Engagement


Uruguay + Deutschland, Kombiprojekt
ClimatePartner ID: 1373
Klimaschutzprojekt + AufforstungEinblicke ins Projekt

Über 300 Jahre Nutzung zur Beweidung von Rindern und Schafen haben den Böden in den Bezirken Cerro Largo und Treinta y Tres im Osten Uruguays stark zugesetzt. Ziel des Projekts (climatepartner.com/1148) ist es, dieses degradierte Grasland in einen Nutzwald umzuwandeln, sodass sich die intensiv genutzten Böden regenerieren und zukünftig wieder mehr Wasser und Nährstoffe aufnehmen können. Dabei ergeben sich aus der Viehzucht und der Forstwirtschaft wertvolle Synergien.

Die Aufforstung mit schnellwachsenden Eukalyptusarten ist bereits abgeschlossen. Die entstandenen Waldgebiete sind seit 2013 vollständig FSC-zertifiziert und werden nach diesen Richtlinien nachhaltig bewirtschaftet. Sie bringen hochwertige Holzrohstoffe hervor, die für langlebige Holzprodukte geeignet sind. Gleichzeitig bindet der Wald große Mengen an CO2 und das Projekt trägt zur nachhaltigen Entwicklung bei, indem es langfristige Arbeitsplätze schafft.

Wie trägt Aufforstung zum Klimaschutz bei?

Wälder spielen eine zentrale Rolle im Klimaschutz. Sie binden CO2 aus der Atmosphäre, speichern Kohlenstoff langfristig im Holz und im Boden – und gehören somit zu den wichtigsten natürlichen Kohlenstoffsenken unseres Planeten.

Doch ihre Wirkung geht weit darüber hinaus. Wälder beherbergen eine enorme Artenvielfalt. Sie filtern das Regenwasser, kühlen die Luft und spenden Schatten. Gleichzeitig mildern sie die Auswirkungen des Klimawandels ab, indem sie Böden vor Erosion schützen, Hänge stabilisieren und extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen oder Dürren abmildern Doch die Belastungen für unsere Wälder nehmen zu. Besonders Fichten sind anfällig für lange Trockenperioden – ihre flachen Wurzeln erreichen keine tieferen, feuchteren Bodenschichten. Die dadurch geschwächten Bäume sind leichter angreifbar für Schädlinge wie den Borkenkäfer, was vielerorts zu massivem Waldsterben führt.

Um dem entgegenzuwirken, braucht es den Umbau hin zu widerstandsfähigeren, standortgerechten Mischwäldern.

Dazu pflanzen wir Baumarten, die besser an die lokalen Standortbedingungen sowie an das heutige und zukünftige Klima angepasst sind. So entstehen robuste Waldökosysteme, die ihre ökologischen Funktionen auch langfristig erfüllen können – für Klima, Artenvielfalt und den Menschen.

Das Projekt hat zum Ziel, einen Beitrag zu diesen Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) zu leisten.

Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Maßnahmen zum Klimaschutz
Das Projekt hat zum Ziel, einen Beitrag zu diesen Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) zu leisten.
Projektfakten

Klimaschutzprojekte lassen sich in drei Gruppen einteilen: CO2-Reduktion, CO2-Bindung und CO2-Vermeidung. Projekte zur CO2-Reduktion verringern die Menge an Treibhausgasemissionen, die durch eine bestimmte Aktivität entstehen. Ein Beispiel hierfür sind effiziente Kochöfen-Projekte. Projekte zur CO2-Bindung entfernen Emissionen aus der Atmosphäre, indem sie diese in Kohlenstoffsenken binden. Ein Beispiel hierfür sind Aufforstungsprojekte. Projekte zur CO2-Vermeidung verhindern, dass Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre gelangen, zum Beispiel durch den Schutz der Wälder vor Abholzung (REDD+ Projekte).

Klimaschutzprojekte reduzieren oder vermeiden nachweislich Treibhausgasemissionen. Das gelingt mit verschiedenen Technologien: Sie reichen von naturbasierten Lösungen über Social-Impact-Projekte bis hin zu erneuerbaren Energien.

Diese Zahl zeigt die voraussichtlichen jährlichen Emissionsreduktionen, die vor Projektbeginn berechnet wurden. Die tatsächliche Zahl der eingesparten Emissionen in den einzelnen Monitoringperioden kann davon abweichen. Zum Hintergrund: Um ein Klimaschutzprojekt zu registrieren, muss der Projektbetreiber die Berechnung der voraussichtlichen Emissionsreduktionen nach der Ex-ante-Methode in einem Projektplanungsdokument (PDD) vorlegen, das einem Geschäftsplan ähnelt. Diese Berechnung wird von einem unabhängigen Auditor validiert. Die im PDD ermittelten Werte werden während regelmäßiger Monitoringperioden auf der Grundlage der tatsächlichen Projektentwicklungen neu berechnet, in einem Monitoringbericht dokumentiert und am Ende des Monitoringzeitraums erneut von unabhängigen Prüfern verifiziert. So wird ein solides Verfahren gewährleistet. Die unabhängige Verifizierung bietet somit eine Ex-post-Überprüfung der tatsächlichen Emissionsreduktionen. Die verifizierten Emissionsreduktionen werden erst dann ausgegeben, wenn die Einsparungen tatsächlich erzielt worden sind.

Was ist ein Kombiprojekt?

Mit Kombiprojekten verbindet ClimatePartner internationale, zertifizierte Klimaschutzprojekte mit einem zusätzlichen Engagement für Naturschutzprojekte.

Zertifiziertes Klimaschutzprojekt
Naturschutzprojekt
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