Portfolio Klimaschutzprojekte für Wien Energie
Wien Energie unterstützt verschiedene Klimaschutzprojekte in Asien, Lateinamerika, Afrika und Europa.
Der Windpark Saint Nikola im Nordosten Bulgariens schützt das Klima indem er Grünstrom liefert. Das Projekt fördert die nachhaltige Entwicklung der Region. https://climatepartner.com/1100
Im südlichen Indien tragen zwei Solar Photovoltaik-Kraftwerke zum Klimaschutz bei, indem sie den Anteil erneuerbarer Energien im regionalen Strommix erhöhen. https://climatepartner.com/1081
Unser Projekt in Peru schützt 300.000 Hektar Amazonas-Regenwald - einen der wichtigsten CO2 Speicher, Biodiversity Hotspot und Lebensgrundlage der Menschen. https://climatepartner.com/1114
Das Projekt in Afrika spart CO2 Emissionen ein, indem es Familien im östlichen Sambia Zugang zu effizienten Kochmethoden ermöglicht. Es hilft Armut zu bekämpfen und verbessert die Gesundheit der Menschen. https://climatepartner.com/1151

Das Portfolio umfasst Projekte die anhand verschiedener Technologien nachweislich CO2-Emissionen einsparen. Dazu gehören beispielsweise der Schutz von Regenwäldern, Maßnahmen zur Energieeffizienz oder der Ausbau erneuerbarer Energien. Die Einnahmen aus dem Verkauf nachweislicher CO2-Einsparungen sind notwendig um die Klimaschutzprojekte in wirtschaftlich schwachen Regionen umsetzen zu können.
Neben der Reduzierung von Treibhausgasen schaffen die Projektaktivitäten zusätzliche Vorteile für Umwelt und Menschen vor Ort. Ausführliche Beschreibungen der Projekte und Methoden zur Emissionseinsparung sind unter den jeweiligen Projektlinks zu finden. Die Portfolio-Projekte sind bei internationalen Standards registriert.
Vier Qualitätskriterien für Klimaschutzprojekte
Lebenszyklus eines Klimaschutzprojekts
Ein Klimaschutzprojekt hat einen definierten Lebenszyklus und durchläuft verschiedene Stationen von der Machbarkeitsprüfung bis hin zur Stilllegung der verifizierten Emissionsreduktionen.Der bzw. die Projektentwickler:in überprüft die generelle Machbarkeit des Projekts, das Projekt-Design und die Finanzierung. Anschließend wird das sogenannte Project Design Document (PDD) erstellt, das alle grundsätzlichen Informationen zum Projekt, beispielsweise das Projektziel, den Standort, wann das Projekt implementiert werden soll und die Projektlaufzeit enthält.
Im nächsten Schritt überprüfen unabhängige Auditoren das PDD und die darin enthaltenen Informationen. Dazu gehören oft auch Projektbesuche mit Interviews und Analysen vor Ort. Auditoren sind akkreditierte, neutrale Prüfer, die vom Register als Validierungs- und Verifizierungsstelle zugelassen sein müssen. TÜV Nord/Süd, S&A Carbon LLC., und SCS Global Services sind Beispiele für VVBs.
Nach der erfolgreichen Validierung kann das Projekt beim Standard, wie dem Verified Carbon Standard oder dem Gold Standard, registriert werden. Alle qualitativ hochwertigen Klimaschutzprojekte beruhen auf internationalen Standards. Sie bilden den Rahmen für das Projekt-Design, den Projektaufbau, die Berechnung der Emissionen und das Monitoring. Anerkannte Standards machen Markt und die Projekte selbst widerstandsfähig, nachvollziehbar und glaubwürdig.
Nachdem das Projekt registriert wurde, beginnt die erste Monitoring-Phase. Hier überwachen und dokumentieren die Projektentwickler die Daten der Projektaktivitäten und des Projektfortschritts. Die Dauer der Monitoring-Phase ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich, sie kann zwei Jahre umfassen, aber auch eine Dokumentation über fünf oder sieben Jahre sind möglich.
Nach Abschluss jeder Monitoring-Phase überprüft und beurteilt eine Validierungs- und Verifizierungsstelle, ob die im Monitoring-Bericht angegebenen Werte und Projektaktivitäten korrekt sind. Wie auch bei der Validierung sind Besuche im Projektgebiet oft Teil der Verifizierung.
Die in der Verifizierung überprüften Emissionsreduktionen können nach der erfolgreichen Verifizierung ex-post als verifizierte Emissionsreduktionen ausgegeben werden. Die Schritte Monitoring, Verifizierung und Ausgabe von verifizierten Emissionsreduktionen wiederholen sich in periodischen Abständen und sind als Kreislauf zu betrachten.
Wenn eine verifizierte Emissionsreduktion verwendet wird, muss sie stillgelegt werden. Dieser Vorgang wird ebenfalls in Registern gespeichert. Findet die Finanzierung eines Klimaschutzprojektes über ClimatePartner statt, sammelt ClimatePartner die verifizierten Emissionsreduktionen in einem durch den TÜV Austria geprüften System und legt sie regelmäßig still. So wird sichergestellt, dass jede verifizierte Emissionsreduktion nur einmal verwendet wird. Ein Verkauf danach ist nicht mehr möglich und eine Doppelzählung ist damit ausgeschlossen.
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