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Climate project portfolio "One Africa": impact for people and the climate


Africa, across the continent
ClimatePartner ID: 2035
Effiziente Kochöfen und sauberes TrinkwasserEinblicke ins Projekt

For millions of people in Africa, long journeys to collect water or cooking over open fires are part of everyday life. Both take time, affect people’s health and contribute to greenhouse gas emissions. At the same time, many regions across the continent are particularly vulnerable to the impacts of climate change.

The One Africa portfolio brings together five climate projects that address these challenges directly. By improving access to clean drinking water and more efficient cooking technologies, they contribute to climate action while improving living conditions for local communities.

The projects improve access to clean drinking water, reduce harmful indoor air pollution and enable improved cooking methods. Households in rural and lower-income regions benefit in particular. At the same time, natural resources are conserved and emissions are reduced.

The portfolio comprises the following climate projects:

The five projects complement one another in their impact. Three improved cookstove projects and two clean drinking water projects spread the investment across different countries, regions and project approaches. This diversification enables a broad contribution to climate action.

In addition to climate action, the projects contribute to several of the United Nations Sustainable Development Goals (SDGs). These include reducing poverty, promoting health, gender equality and clean water, and creating economic opportunities for local communities.

All projects in the One Africa portfolio are registered under the Gold Standard and also undergo ClimatePartner’s due diligence process.

Gold Standard
Projektstandard
Das Projekt trägt zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bei

Wie funktioniert Klimaschutz mit effizienten Kochöfen und sauberem Trinkwasser?

Nach Angaben von UNICEF verfügen weltweit 2,2 Milliarden Menschen nicht über verlässlich verfügbares und sicheres Trinkwasser. Zudem kochen laut WHO rund 2,1 Milliarden Menschen mit offenen Feuern oder anderen gesundheitsschädlichen Kochmethoden. Beides beeinträchtigt die Gesundheit, belastet natürliche Ressourcen und verursacht Treibhausgasemissionen. Diese Auswirkungen sind besonders in vielen Ländern Afrikas spürbar.

Effiziente Kochöfen

Viele Haushalte kochen noch immer über offenen Feuern oder mit einfachen Herdsystemen. Diese verbrauchen große Mengen Brennmaterial und führen häufig zu gesundheitsschädlicher Luftverschmutzung in Innenräumen.

Effiziente Kochöfen nutzen Brennstoffe deutlich sparsamer und reduzieren Rauch und Treibhausgasemissionen. Familien benötigen weniger Feuerholz oder Holzkohle, sparen Zeit und Geld und profitieren von einer besseren Luftqualität. Gleichzeitig werden lokale Wälder entlastet, da weniger Brennmaterial benötigt wird.

Sauberes Trinkwasser

Sauberes Trinkwasser ist für Millionen Menschen in Afrika nicht selbstverständlich. Häufig muss Wasser vor dem Trinken abgekocht werden, was Brennholz erfordert und zusätzliche Emissionen verursacht.

Die Trinkwasserprojekte im Portfolio stellen den Zugang zu sauberem Wasser durch die Reparatur und Instandhaltung von Brunnen sicher. Die Menschen erhalten dadurch eine verlässliche Wasserversorgung, ohne Wasser auf offenen Feuern abkochen zu müssen. Das verbessert die Gesundheit, spart Zeit im Alltag und reduziert den Verbrauch von Brennholz.

Gemeinsam zeigen die Projekte, wie Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung Hand in Hand gehen können: Emissionen werden reduziert und gleichzeitig die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessert.

Die Projekte im ClimatePartner-Portfolio sind bei internationalen Standards registriert.

Das Projekt hat zum Ziel, einen Beitrag zu diesen Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) zu leisten.

Keine Armut
Gesundheit und Wohlergehen
Geschlechtergleichheit
Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
Bezahlbare und Saubere Energie
Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Nachhaltige/r Konsum und Produktion
Maßnahmen zum Klimaschutz
Das Projekt hat zum Ziel, einen Beitrag zu diesen Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) zu leisten.
Projektfakten

Klimaschutzprojekte lassen sich in drei Gruppen einteilen: CO2-Reduktion, CO2-Bindung und CO2-Vermeidung. Projekte zur CO2-Reduktion verringern die Menge an Treibhausgasemissionen, die durch eine bestimmte Aktivität entstehen. Ein Beispiel hierfür sind effiziente Kochöfen-Projekte. Projekte zur CO2-Bindung entfernen Emissionen aus der Atmosphäre, indem sie diese in Kohlenstoffsenken binden. Ein Beispiel hierfür sind Aufforstungsprojekte. Projekte zur CO2-Vermeidung verhindern, dass Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre gelangen, zum Beispiel durch den Schutz der Wälder vor Abholzung (REDD+ Projekte).

Grundlage aller Klimaschutzprojekte sind internationale Standards. Diese Standards legen Regeln und Anforderungen fest, die alle Klimaschutzprojekte erfüllen müssen, um die Reduktion von CO2-Emissionen nachzuweisen und selbige anerkannt zu bekommen.

Klimaschutzprojekte reduzieren oder vermeiden nachweislich Treibhausgasemissionen. Das gelingt mit verschiedenen Technologien: Sie reichen von naturbasierten Lösungen über Social-Impact-Projekte bis hin zu erneuerbaren Energien.

Klimaschutzprojekte durchlaufen eine Validierung und Überprüfung durch Dritte. Die Verifizierung erfolgt regelmäßig nach jeder Monitoringperiode. Eine Validierungs- und Verifizierungsstelle beurteilt, ob die im Monitoring-Bericht angegebenen Werte und Projektaktivitäten korrekt sind und verifiziert diese. Wie auch bei der Validierung sind Besuche im Projektgebiet oft Teil der Verifizierung.

Klimaschutzprojekte durchlaufen eine Validierung und Verifizierung durch unabhängige Dritte. Die Validierung erfolgt zu einem frühen Zeitpunkt im Projektlebenszyklus und stellt sicher, dass der Projektentwurf mit den aktuellen Verfahren und Anforderungen übereinstimmt. Zur Validierung gehören oft auch Projektbesuche mit Interviews und Analysen vor Ort. Auditoren sind akkreditierte, neutrale Prüfer, die vom Register als Validierungs- und Verifizierungsstelle zugelassen sein müssen.

Vier Qualitätskriterien für Klimaschutzprojekte

01. ZusätzlichkeitEin Projekt muss zu geringeren CO2-Emissionen führen, als es ohne Projekt der Fall wäre. Zusätzlichkeit heißt auch: Ein Projekt benötigt die zusätzliche Finanzierung aus dem Verkauf von Emissionsreduktionen. Andernfalls wäre das Projekt finanziell nicht tragbar und das Risiko der Vorab-Investition für Projektentwickler zu hoch.
02. Ausschluss von DoppelzählungenDie CO2-Einsparung darf nur einmal gewertet und nicht an einer anderen Stelle nochmal angerechnet werden. Daher wird eine verifizierte Emissionsreduktion stillgelegt, wenn sie angerechnet wurde. Dieser Vorgang wird in den offiziellen Registern gespeichert.
03. DauerhaftigkeitMit dem Kriterium der Dauerhaftigkeit wird sichergestellt, dass CO2-Reduktionen nicht einmalig, sondern über einen längeren Zeitraum erfolgen, um einen langfristigen Nutzen für das Klima sicherzustellen. Die Mindestdauer eines Projekts ist von der zugrunde liegenden Projekttechnologie abhängig.
04. Regelmäßige Überprüfung durch unabhängige DritteKlimaschutzprojekte müssen durch unabhängige Auditoren, wie zum Beispiel den TÜV Nord, regelmäßig überprüft werden. Diese Auditoren überwachen die Einhaltung der jeweiligen Standards und stellen rückwirkend die tatsächlich eingesparte CO2-Menge fest.

Lebenszyklus eines Klimaschutzprojekts

Ein Klimaschutzprojekt hat einen definierten Lebenszyklus und durchläuft verschiedene Stationen von der Machbarkeitsprüfung bis hin zur Stilllegung der verifizierten Emissionsreduktionen.
Projektplanungsphase

Der bzw. die Projektentwickler:in überprüft die generelle Machbarkeit des Projekts, das Projekt-Design und die Finanzierung. Anschließend wird das sogenannte Project Design Document (PDD) erstellt, das alle grundsätzlichen Informationen zum Projekt, beispielsweise das Projektziel, den Standort, wann das Projekt implementiert werden soll und die Projektlaufzeit enthält.

Validierung

Im nächsten Schritt überprüfen unabhängige Auditoren das PDD und die darin enthaltenen Informationen. Dazu gehören oft auch Projektbesuche mit Interviews und Analysen vor Ort. Auditoren sind akkreditierte, neutrale Prüfer, die vom Register als Validierungs- und Verifizierungsstelle zugelassen sein müssen. TÜV Nord/Süd, S&A Carbon LLC., und SCS Global Services sind Beispiele für VVBs.

Registrierung

Nach der erfolgreichen Validierung kann das Projekt beim Standard, wie dem Verified Carbon Standard oder dem Gold Standard, registriert werden. Alle qualitativ hochwertigen Klimaschutzprojekte beruhen auf internationalen Standards. Sie bilden den Rahmen für das Projekt-Design, den Projektaufbau, die Berechnung der Emissionen und das Monitoring. Anerkannte Standards machen Markt und die Projekte selbst widerstandsfähig, nachvollziehbar und glaubwürdig.

Monitoring

Nachdem das Projekt registriert wurde, beginnt die erste Monitoring-Phase. Hier überwachen und dokumentieren die Projektentwickler die Daten der Projektaktivitäten und des Projektfortschritts. Die Dauer der Monitoring-Phase ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich, sie kann zwei Jahre umfassen, aber auch eine Dokumentation über fünf oder sieben Jahre sind möglich.

Verifizierung

Nach Abschluss jeder Monitoring-Phase überprüft und beurteilt eine Validierungs- und Verifizierungsstelle, ob die im Monitoring-Bericht angegebenen Werte und Projektaktivitäten korrekt sind. Wie auch bei der Validierung sind Besuche im Projektgebiet oft Teil der Verifizierung.

Ausgabe von verifizierte Emissionsreduktionen

Die in der Verifizierung überprüften Emissionsreduktionen können nach der erfolgreichen Verifizierung ex-post als verifizierte Emissionsreduktionen ausgegeben werden. Die Schritte Monitoring, Verifizierung und Ausgabe von verifizierten Emissionsreduktionen wiederholen sich in periodischen Abständen und sind als Kreislauf zu betrachten.

Stilllegung der verifizierten Emissionsreduktionen

Wenn eine verifizierte Emissionsreduktion verwendet wird, muss sie stillgelegt werden. Dieser Vorgang wird ebenfalls in Registern gespeichert. Findet die Finanzierung eines Klimaschutzprojektes über ClimatePartner statt, sammelt ClimatePartner die verifizierten Emissionsreduktionen in einem durch den TÜV Austria geprüften System und legt sie regelmäßig still. So wird sichergestellt, dass jede verifizierte Emissionsreduktion nur einmal verwendet wird. Ein Verkauf danach ist nicht mehr möglich und eine Doppelzählung ist damit ausgeschlossen.

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